„Radfahren macht auch Jochem Pitz Spaß – ich hab ihn schon beim Radeln erwischt.“

„Radfahren ist im Nahbereich unübertroffen schnell, preisgünstig und gesund. Daher ist es nur vernünftig, das Radfahren zu bewerben und zu fördern. Es spart Geld: den Arbeitgebern, die auf Parkplätze verzichten könne, den Arbeitnehmer, die Sprit und Zeit für die Parkplatzsuche sparen, den Krankenkassen, die weniger für die Gesundheitsförderung ausgeben müssen, der Allgemeinheit, weil weniger Geld für die Straßenunterhaltung ausgegeben werden muss.“

Mit dieser Laudatio auf die Vorteile des Radelns weist Johannes Bortlisz-Dickhoff, Mitglied der GRÜNEN im Brühler Verkehrsausschuss, die Kritik von Jochem Pitz und Hans Theo Klug an der Öffentlichkeitsarbeit Radverkehr zurück. Diese Kampagne richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

„Jochem Pitz und Hans Theo Klug wissen ganz genau, dass längst nicht alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf radfahrende Mitarbeitende eingestellt sind. Umgekehrt mangelt es auch bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an notwendigen Information rund um das Rad als Verkehrsmittel für die Wege zu Arbeit. Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer bewusst daran arbeiten, wird das Radfahren gefördert.

Den fahrradfreundlichsten Betrieb zu küren ist ein Instrument auf die Kriterien aufmerksam zu machen, die das Radfahren erleichtern. Dazu gehören sichere Abstellmöglichkeiten und Duschgelegenheiten. Dies sind die größten Hindernisse beim Radfahren zur Arbeit.

Dass es Jochem Pitz der größte Lobbyist der Brühler Autofahrer nicht um Kosten geht, sieht man allein daran, dass er gegenüber der CDU durchsetzen konnte, völlig sinnlose Zusatzschilder in Tempo-30-Straßen anhängen zu lassen, die das Tempolimit temporär wieder aufheben. Dies ist nicht nur verwirrend, kinderfeindlich, fußgängerfeindlich und radfahrfeindlich sondern auch noch teuer.

Außerdem sollte sich Pitz einmal mit dem Positivismusstreit beschäftigen. Dann wüsste er, dass nicht nur die jeweils andere Position ideologisch und die eigene quasi natürlich.“