Ortsumfahrung in Hürth verzichtbar

27.09.2011 | Heute morgen gab es im Stadtanzeiger einen Leserbrief zur neuen Prioritätenliste bei den Straßenbauprojekten in NRW und ihren Auswirkungen auf die Ortsumfahrung B 265 n in den Hürther Stadtteilen Hermülheim und Efferen. Diese Straße wird von den GRÜNEN in Hürth abgelehnt. Die aktuelle Prioriätenliste stuft sie mit PA ein, dass bedeutet, dass sie nach Abschluss der Planung in die Prioritätenliste einsortiert werden soll. Sie kommt also nicht so bald. Der Leserbriefschreiber meint, dass mit dem Ausbau der Anschlussstelle Köln-Eifeltor eine Entlastungswirkung für die Ortsdurchfahrt bereits einträte.
Ich meine, dass das ganze was großräumiger betrachtet werden muss. Auf jeden Fall wird die Verlängerung der Brühler Autobahn 553 als Ortsumfahrung Meschenich und der vierstreifige Ausbau der L 150 Kerkrader Straße zwischen der 553 und der 555 gebaut. Wenn die Umgehung das Nadelöhr Güterverkehrszentrum Eifeltor ausreichend dimensioniert bewältigt, wäre es denkbar, die Anschlussstelle Klettenberg aufzugeben und den Verkehr über die Anschlussstelle Eifeltor abzuwickeln. Die 265 müsste dann zunächst über den Kreisel am Bauhaus und über die Eisenbahnbrücke zur Umgehungsstraße, dann über diese bis zur Anschlussstelle Eifeltor, dann weiter auf die Militärringstraße und dann mit einer abknickenden Vorfahrt in die Luxemburger Straße geführt werden. Die Kreuzung Luxemburger / Militärring würde mit der Herausnahme der Ansschlussstelle Klettenberg entlastet.