Freiwild Radler

Brühl verfügt über die perfekte Fahrradinfrastruktur. So jedenfalls die Selbstdarstellung der Fahrradstadt Brühl in Anzeigen überörtlicher Medien. Und in der Tat, die Stadt erhält überörtliche Auszeichnungen für gute Arbeit. Insbesondere die Verkehrssicherheitsarbeit durch die Unfallkommission, in der vom Kinderschutzbund bis zur Polizei wichtige Akteure mittun, sind Pluspunkte, mit denen die Stadt zurecht wuchert und auf die sie stolz sein kann. Fakt ist nur, dass sich der Bürgermeister hinsichtlich der Fahrradfreundlichkeit mit rot-grünen Federn schmückt. Denn alle Elemente einer fahrradfreundlichen Politik sind vor über 10 Jahren auf Drängen der Grünen in der rot-grüner Mehrheit durchgesetzt worden. Angefangen vom Mobilitätsbeauftragten, der die Unfallkommission als Kinderunfallkommission initiiert hat, über die Radstation, die Öffnung der Einbahnstraßen für das gegenläufige Radfahren und die intensive Ausgestaltung von Schutzstreifen auf Straßen wie der Bonnstraße oder der Konrad-Adenauer-Straße.

Jedes einzelne dieser Elemente ist von der aktuellen Ratsmehrheit und dem heutigen Bürgermeister angegriffen worden. Die Abschaffung des Mobilitätsbeauftragten wird noch immer als Sieg der Vernunft über die Ideologie empfunden, weil nur Autofreundlichkeit ideologiefrei sei. Ansonsten ist in den 10 Jahren unter Michael Kreuzberg - die CDU tut eigentlich nichts zur Sache, sondern immer nur das, was der Bürgermeister will - nichts passiert in Sachen Förderung des Radverkehrs. Noch immer gibt es ungezählte Stellen an denen das richtige Verhalten im Begegnungsfall Rad - Auto und Rad - Fußgänger von Zufällen abhängig ist. Um nicht völlig mit leeren Händen im Wahlkampf dazustehen, raffte sich der Bürgermeister dazu auf, eine Mängelliste der Radverkehrsinfrastruktur erstellen zu lassen. Obwohl die Liste der Mängel  80 Punkte umfasst, wirbt die Stadt mit ihrer angeblich perfekten Fahrradinfrastruktur.

Die Mängelliste wurde trotz Zusage im Rat nicht vorgelegt. Zuletzt hieß es, ich könne ja Akteneinsicht nehmen. Warum wird das Gutachten nicht vorgelegt? Was ist zu verstecken? Gibt es Hinweise auf Mängel, die ursächlich für Unfälle sind?

Mängel fallen eigentlich dann sofort auf, wenn man den Versuch macht, sich unter Beachtung aller Regeln am Radverkehr zu beteiligen. Nicht zu glauben? Lassen Sie sich auf eine virtuelle Radtour durch Brühl ein:

Sie leihen sich in der Radstation am Bahnhof ein Fahrrad und fahren zur Bonnstraße. Sie haben den Stadtplan im Kopf und suchen den kürzesten Weg. Wie geht das? Richtig, über den Parkplatz in den Schlosspark und geradewegs am Stadion vorbei auf die Bonnstraße. Was war jetzt falsch? Richtig: Im Schlosspark dürfen allein die Herren mit den grünen Schlossparkwächteruniformen radeln, andere dürfen noch nicht mal das Fahrrad mitnehmen. Fahrradfreundlichkeit kann man sich auch anders vorstellen.

Also, wir fahren vorschriftsmäßig und halten uns an die Ausweisung des überörtlichen Radweges (kleine quadratische Schilder mit Richtungspfeilen in roter Schrift auf weißem Grund). Wir fahren über das Kopfsteinpflaster, was nur mit gut gefederten Vehikeln keine Frage an die Robustheit der körpereigenen Sitzflächen ist; von wegen fahrradfreundlich. Dann durch die Innenstadt, in der Radfahren erlaubt ist. Frage: Was meinen Sie, haben die Fußgänger auch schnell fahrenden Radfahrern durch einen Sprung in die Auslagen oder Tischreihen Platz zu machen?

Vom Markt geht es geradeaus in die Tiergartenstraße und vorbei an der Zu- und Ausfahrt Franziskanerhof - Böningergasse. Was schätzen Sie, wie oft halten hier ausfahrende Automobilisten, um sich rechts und links nach Radelnden umzusehen?

Weiter geht es in die letzte fahrradfreundliche Großtat von Rot-Grün: die Bonnstraße, deren Neugestaltung mit der sicheren Querung vor der Martin-Luther-Schule, den Fahrradschutzstreifen und den neu angelegten Bäumen von Herrn Schmitz und seinen freien Wählern - damals noch (Ballsport Verein Borussia) BvB - auf das Schärfste bekämpft wurden.

Kurz vor Ende der Wohnbebauung auf der Bonnstraße gehen die Schutzstreifen über in den straßenbegleitenden Zweirichtungsradverkehr auf dem kombinierten Fuß-/Radweg. In Richtung Schwadorf ist mit einem inzwischen auch in die Jahre gekommen und ausgefransten Kunststoffkeil der Übergang vereinfacht und für die Radelnden auch verständlich dargestellt worden. Aber leider nur für die Radfahrenden, denn regelmäßig parken Menschen aus dem letzten Haus auf der rechten Seite ihre Blechkisten genau auf dem Stück, dass man befahren müsste, um auf den Zweirichtungsrad-/fußweg zu kommen. Praktischerweise endet die Parkverbotszone am vorletzten Haus, so dass die Leute möglicherweise sogar meinen, legal auf dem Weg zu parken. Was hilft? Rote Fläche, Halteverbot und Kontrollieren.

Andersherum, also aus Schwadorf in Richtung Innenstadt, wird das mit dem Queren noch schwieriger. Hier ist nur am Kreisverkehr mit der Otto-Wels-Straße die Querung der Bonnstraße organisiert. Bleiben die Radelnden länger auf dem Fuß-/Radweg bis zum Anfang der Wohnbebauung, wird die Straßenquerung zu einem Russisch-Roulette Spiel. Folge: Viele Radlerinnen und Radler bleiben illegal auf dem Fußweg auf der linken Seite Richtung Innenstadt. Fahrradfreundlich?

Vielleicht fällt auf, dass sich die Kritik auf die Straße bezieht, die unter rot-grüner Mehrheit gerade fahrradfreundlich ausgebaut wurde. Dies stimmt. Es hat den Vorteil, dass hier die Liste der erforderlichen Maßnahmen erfreulich kurz ist. Bei anderen Straßen, wie zum Beispiel bei der Uhlstraße stadtauswärts vor der Liblarer Straße oder der Pingsdorfer Straße im Bereich Bahnübergang, sind größere Maßnahmen erforderlich.

Vielleicht wundern Sie sich, dass der Kreisverkehr Bonnstraße / Otto-Wels-Straße ummarkiert wurde. Dies hat der Kreis veranlasst, weil dieser Außerortskreisverkehr eine typische Schwachstelle der Radwegführung an Kreisverkehren aufweist. Hier wird der Radverkehr in zwei Richtungen um drei Viertel des Kreisels geführt. Also ist eine Richtung gegen die Fahrrichtung der Autofahrenden gerichtet. Diese Radler sind sozusagen Geisterradler und erleben sich auch so. Die Autofahrenden schauen bei der Einfahrt in den Kreisverkehr oft nur nach links, jedenfalls ist kein Verlass darauf, dass sie auch nach rechts schauen. Dies ist gefährlich, die Führung gegen die Fahrtrichtung der Autofahrenden, ob in Ausfahrten, straßenbegleitenden Zweirichtungsradwegen innerorts oder eben um Kreisverkehre ist bei vielen Unfällen mit Beteiligung von Radfahrenden mit ursächlich. Daher: Innerorts gehört der Radverkehr auf die Schutzstreifen auf die Straße und mit in den Kreisverkehr, außerorts kann der Radverkehr in Zweirichtungsfuß-/radwegen geführt werden, muss dann aber an Kreisverkehren zusammen mit den Fußgängerinnen und Fußgängern aus Sicherheitsgründen untergeordnet werden. Die Fahrbahnteiler dienen dann nur als Querungshilfen. Ganz schlimm sind Zwitter, dazu später mehr.

In unserer virtuellen Radtour fahren wird jetzt eben über diesen Kreisverkehr und erleben verunsicherte Autofahrer, die nicht glauben können, nun Vorfahrt zu haben. Vor Schwadorf geht es rechts in den Dreichtenweg, der in der Unterführung zur Geildorfer Straße wird. Nur mal zwischendurch wieder eine Frage: Hand aufs Herz: wie schnell fahren Sie hier mit dem Auto und was meinen Sie, ist vorgeschrieben?

Wir kommen an den Kreisverkehr Geildorfer Straße / Alte Bonnstraße / Steingasse. Hier erleben Sie, wie groß eine Baustelle für einen kleinen Nahversorger ausfallen kann [(:-)]. Aber darum geht es jetzt nicht. Dieser Kreisel ist insofern bemerkswert, als er ein gut gemeinter ist. Einer aus der Kategorie der Zwitter, gut gemeint, doch irgendwas stimmt nicht. Die Frage ist hier nämlich die, wie ist was gemeint mit den Radverkehr organisierenden Schildern und roten Flächen, und wie sollen das 70-Jährige Walberberger Autofahrende und 6-jährige Badorfer Schulkinder verstehen. Am Ende der Geildorfer Straße führt ein Piktogramm auf den Fußweg, der hier in roter Farbe markiert und mit dem Schild kombinierter Rad-/Fußweg gekennzeichnet ist. Das ist das blaue Schild mit Piktogrammen für Fußgänger und Radfahrer, das einen horizontalen Trennstrich aufweist. Es spricht eine Benutzungspflicht für Radfahrende aus, ebenso wie das ähnliche Schild mit dem vertikalen Trennstrich, das für einen getrennten Fuß-Radweg steht. Keine Benutzungspflicht fordert hingegen das blaue Schild Fußweg mit dem Zusatzschild Fahrrad frei. Dieses Schild erlaubt Radfahrenden diesen Fußweg zu benutzen. Was meinen Sie, wie schnell darf hier gefahren werden? Da gibt es keine Einschränkungen? Falsch, es darf nicht so schnell wie möglich geradelt werden, sondern nur mit Schrittgeschwindigkeit, also mit ca. 4 km/h. Also. wir waren jetzt auf dem vorgeschriebenen kombinierten Rad-/Fußweg, fahren locker an einem illegal auf diesem Rad-/Fußweg stehenden Werbeplakatträger für einen Bürgermeisterkandidaten vorbei und kommen zur ersten Querungsstelle. Ausgewiesen ist benutzungspflichtig der kombinierte Rad-/Fußweg, der aber in der Querung jetzt in einen Zebrastreifen für Fußgänger und einen rot markierten Schutzstreifen mit Zweirichtungspiktogramm für die Fahrräder ausgestattet ist. Der Vorrang für den Zebrastreifen ist klar, den kennt auch jede/r. Der Vorrang für den Radverkehr ergibt sich rechtlich aber allein daraus, dass es sich hier um einen straßenbegleitenden Radweg handelt, der die gleichen Rechte genießt, wie die Verkehrsteilnehmenden auf der Fahrbahn. Jedenfalls sind diese Übergänge keine kombinierten Fuß-/Radweg, sondern getrennte, sind so aber nicht ausgewiesen. Diese Kombination findet sich dann auch bei der Querung der Steingasse. Hier ist das Problem, dass die Autofahrer diese Vorrangsituation für die Radfahrenden nicht sicher einschätzen. Die Radler sollen hier im Zweirichtungsverkehr, also mit einer Geisterradlerrichtung, außen um den Kreisverkehr geführt werden. Machen Sie einfach mal den Test: Ich schaffe es nicht ohne Adrenalinausstoß von der Geildorfer Straße kommend die Alte Bonnstraße zu queren, weil ich das beklemmende Gefühl habe, hier gleich auf die Viehfänger des nächsten SUVs genommen zu werden. Also fahre ich passiv und verzichte auf meine Rechte. Noch schwieriger ist es allerdings andersherum. Also als Geisterradler falsch herum um den Kreisverkehr. Hier ist es schon zu einem Unfall mit Personenschäden gekommen, weil die Leute aus Richtung Walberberg den Kreisverkehr hier eigentlich immer noch nicht ernst nehmen und einfach durchfahren. Aber jetzt weiter in die Geildorfer Straße. Was meinen Sie, wie oft sie hier hinter der schönen roten Mauer von den Autofahrenden aus der Geildorfer Straße übersehen werden?

Aber die virtuelle Tour führt jetzt über die Alte Bonnstraße Richtung Berliner Ring. Wie fahren Sie? Nutzen Sie den Fußweg Fahrrad frei auf der linken Seite und fahren mit 4 km/h oder fahren Sie mutig auf der rechten Fahrbahn und nutzen vorsichtshalber die ganz rechte Seite, die einige tief liegenden Kanaldeckel aufweist - wieder Testfälle für die Körperrobustheit?

Irgendwann erreicht man den rettenden Schutzstreifen vor der Otto-Wels-Straße und fühlt sich fortan nicht mehr als Freiwild, sondern als legaler Nutzer der Straße. Wie oft ich auf dem Stück zwischen Steingasse und Otto-Wels-Straße von straßenverkehrsordnungsunkundigen Autofahrenden angehupt werde mit eindeutigen Hinweisen, ich solle doch den Fußweg nutzen, den diese für einen Radweg halten, ist mir nicht mehr bewusst.

Schlimm finde ich es besonders morgens, wenn die Schülerinnen und Schüler angeregt durch die Schilder Fußweg Fahrrad frei und vor allem auch durch die Schilder mit den Rad-Zielwegweisern auf dem Fußweg auf der stadteinwärts linken Seite ihren Weg zur Schule bewältigen. Sie riskieren in den Einmündungsbereichen beispielsweise der Pehler Hülle oder zur Seniorenresidenz an der Euskirchener Straße Kopf und Kragen, denn sie werden von den in gleicher Richtung fahrenden und links abbiegenden Autofahrenden nicht wahrgenommen. Die Nutzung des Fußwegs suggeriert hier eine Sicherheit, die faktisch nicht gegeben ist. Radfahrende sind nur dann halbwegs sicher unterwegs, wenn sie von den Autofahrenden gesehen werden können.

Am Berliner Ring und den späteren Querungsstellen gibt es dann das spezielle Vergnügen, zu entscheiden, auf welches Chicken-Game man sich noch einlassen will, bevor die Spuren zusammenlaufen. Die Autofahrenden kennen eigentlich keine Schamgrenze den Radfahrenden doch noch kurz vor oder im Kreisverkehr zu überholen, obwohl sie sich mit dem Ende des Schutzstreifens hinter die Räder einzuordnen haben. Wann gibt es für dieses unverantwortliche Verhalten eigentlich mal Punkte in Flensburg?

An der Pingsdorfer Straße fahren wir rechts und stellen uns an die Bushaltestelle um Aufmerksamkeit für folgende Punkte zu entwickeln: Wie soll auf dem Fahrrad aus der Stadt kommend nach links in die Alte Bonnstraße abgebogen werden? Möglichkeit A: es wird rechtzeitig vor der Kreuzung nach links auf den Fußweg gefahren, um auf diesem die Kreuzung zu passieren. Was meinen Sie, ist das erlaubt? Natürlich nicht, macht aber fast jede/r. Möglichkeit B: wir radeln geradeaus über die Kreuzung und stellen uns dann auf den schmalen Fußweg auf der rechten Seite, um mit dem nächsten Fußgängergrün die Euskirchener Straße zu überqueren. Richtig: dies ist so vorgeschrieben, macht aber keine/r. Möglichkeit C: wir stellen uns mittig auf die Linksabbiegespur und fahren mit den Autos um die Kurve. Damit die Fahrerinnen und Fahrer keinen Herzinfarkt bekommen, machen wir einen ganz großen Bogen und lassen die Autos vorbei. Da die Grünphase aber insgesamt nur vier Autos lang ist, müssen wir hier einen ziemlichen Antritt hinbekommen, denn sonst ist man noch am Abbiegen, wenn die Autos aus der Euskirchener Straße schon Grün bekommen. Diese Möglichkeit ist zwar nicht illegal, aber nur was für gute Tage. Es gibt noch zwei weitere Möglichkeiten, die aber sicher illegal sind und daher hier nicht weiter beleuchtet werden. Die Lösung ist eigentlich gar nicht so schwierig. Wir brauchen in dieser Kreuzung in der Euskirchener Straße und in der Pingsdorfer Straße rot markierte Aufstellflächen für die Geradeaus und die Linksabbiegespur und möglichst einen Grünvorlauf für die Radfahrenden. Die Rechtsabbiegespur auf der Römerstraße zwischen Neue Bohle und Euskirchener Straße muss zurückgebaut werden und darf erst nach der Ein-/Ausfahrt des Hotels beginnen. Auf der verbleibenden Geradeausspur ist ein Schutzstreifen vorzusehen.

Ein weitere Besonderheit ist von unserem Beobachtungsstand gut auszumachen. Auf der rechten Seite der Römerstraße sind keine Schutzstreifen (unterbrochene Linie) abmarkiert, sondern ein Streifen, der mit einer ununterbrochenen Linie markiert ist und weiter über die Eichendorffstraße wieder zur Pingsdorfer Straße geführt wird. Was meinen Sie, was ist das? Ist das ein Parkstreifen, wie die dort immer wieder abgestellten Autos vermuten lassen, oder ist dies ein Radstreifen, der überhaupt nicht überfahren werden darf?

Über die Pingsdorfer Straße fahren wir zurück in die Innenstadt und stellen absoluten Planungsbedarf im Bereich Übergang Stadtbahn / In der Maar / Bahnseitenweg fest. Insgesamt entspricht die Pingsdorfer Straße nicht dem Stand, der erforderlich ist. Denn auch im weiteren Verlauf ist bei der Bäckerei am Anfang der Uhlstraße in Richtung stadtauswärts mindestens eine Fahrradaufstellfläche erforderlich. Über den Markt, die Schlossstraße und die Bahnhofstraße erreichen wir wieder den Bahnhof mit der Radstation. Wissen Sie noch, wie schnell Sie in der Fußgängerzone radeln dürfen?

Alles in allem nur eine kleine Rundtour mit einem kleinen Ausschnitt an Fahrradproblemzonen.

Größere Herausforderungen wie der fehlende Fußgänger- und Radfahrertunnel der Renaultstraße im Bereich der Bundesbahntrasse oder der fehlende Radweg auf der westlichen Seite der Kölnstraße zwischen Renaultstraße und Godorfer Zubringer sind zumindest als Projekte eingeplant, so dass Kreis und Landesbetrieb Straßen ihre Hausaufgaben hinsichtlich des Brühler Radverkehrs anerkannt haben. Was unerträglich ist, ist die von keinem Zweifel getrübte Selbstbeweihräucherung unseres Stadtoberhaupts, das behauptet, in Sachen Fahrrad sei in Brühl alles topfit.

 

Johannes Bortlisz-Dickhoff

Mitglied des Verkehrsausschuss der Stadt Brühl

Vorsitzender des Verkehrsausschuss des Rhein-Erft-Kreis