Wilde Streiks bei Lokführern?

Da geht man morgens in der Hoffnung zum Brühler Bahnhof, gut nach Bergheim zu kommen. Wegen der angekündigten Streikaktionen der Lokführer war der Bahnsteig dann am 10. Juli 2007 ziemlich leer.

Gute Aktion der Zeitung, dachte ich mir, als ich die Journalistin des Stadtanzeigers bei der Recherche von Kundenstimmen traf. Meine Bemerkung stand dann so in der Zeitung, dass ich Vertrauen in die deutsche Justiz habe. Na ja, denke ich mir, soll und muss ich darauf reagieren. Ich entschluss mich zu folgender kleiner Mail, die zeigt, wie durch Kürzen etwas andere Botschaften entstehen:

Meine Mail vom 11. Juli 2007: "Ich hab zwar auch Vertrauen in die deutsche Justiz, gesagt habe ich gestern jedoch, dass ich einer deutschen Lokführergewerkschaft keinen Streik zutrauen, wenn Gerichte ihn verbieten. Im übrigen finde ich die Streikforderungen nachvollziehbar. Es kann nicht sein, dass ein Lokführer am Ende seiner Dienstzeit mit 1.500 Euro netto nach Hause geht."