60 Jahre alt, 35 Jahre grün, 30 Jahre vor Ort im Rhein-Erft-Kreis

"Die Grenzen des Wachstums" - der Bericht des Club of Rome - hat mit den ersten Hinweisen auf die drohenden Umweltkatastrophen die Weichen gestellt für das Mitmachen bei den sich gerade gründenden Grünen. 

Von der damaligen Alternativen Linken mit Argwohn verfolgt, gab es doch mit den Alternativen und Bunten Listen deutlich pointiertere Ansätze, waren die GRÜNEN für mich von vornherein deshalb eine andere Partei, weil sie versuchten die unterschiedlichen kritischen Ansätze der Kritik an einem unkritischen Nachkriegs-West-Deutschland zusammenzuführen und zu einem konsistenten Politikansatz zu bringen, den ich immer auch als parlamentarischen Politikansatz gesehen habe.

Die ganzen wüsten Auseinandersetzungen der Anfänge, um Rotation, Antiparteienpartei, Selbstbeschränkung auf den parlamentarischen Arm der Bewegung, habe ich immer mit Geduld erlebt, weil es in den ganzen 35 Jahren der GRÜNEN Existenz eben keine Partei gab, die sich auch nur annähernd den Realitäten einer - heute würde man es so ausdrücken - globalisierten Welt stellten.

Als Realo der ersten Stunde wurden zunächst die Tolerierungen, dann die ersten rot-grünen Regierungen unterstützt, dann auch die Zusammenarbeit mit der CDU oder der FDP, um im realen Politikbetrieb ganz real die Verhältnisse zu verändern. Vom Atomausstieg über die Überwindung der Blockkonfrontation, die Frauenemanzipation, die Förderung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes, etc. etc. 

Hauptaufgabengebiet bleibt - gemäß dem Motto "Global denken, lokal Handeln", die Kommunalpolitik. Über 20 Jahre Brühler Stadtrat, fast eben solange im Kreistag, jetzt schon länger in der Landschaftsversammlung Rheinland, in vielfältigen Ausschüssen, Gremien, Aufsichtsräten, Arbeitsgruppen, oft mit zwei oder drei Abendsitzungen die Woche. 

Wenn ich erneut für den Landtag kandidiere, dann deswegen, weil ich für meinen Politikschwerpunkt Verkehr die erforderliche Expertise mit bringe. Ich bin Mitglied des Brühler Verkehrsausschusses mit dem Arbeitskreis Radverkehr und im Aufsichtsrat der Stadtwerke Brühl, die den Brühler Stadtbusverkehr betreibt. Ich bin Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Rhein-Erft-Kreises. Über den Rhein-Erft-Kreis im Aufsichtsrat der REVG und der HGK sowie den Gremien von VRS und NVR. 

Im Stadtrat haben wir uns für den Ausbau der Stadtbahnbedienung, die Radstation, den Umbau des Bahnhofs, für sichere Radwege, die Einführung und den Ausbau des Stadtbussystems eingesetzt und wollen das Radwege- und das Fußwegenetz noch weiter ausbauen und sichere Fahrradabstellanlagen an den Haltepunkten der Stadtbahn.

Wir haben im Kreistag zusammen mit den Koalitionspartnern von CDU und FDP ein umfassendes Antistauprogramm auf den Weg gebracht. Hier gehören die überregionalen Radwege, der Ausbau der Stadtbahn, Bau und Ausbau von Pendlerparkplätzen an den Autobahnanschlussstellen, Mobilitätsstationen etc. zum Programm. Wir wollen die REVG kostengünstiger machen und attraktiven und schnellen regionalen Busverkehr ermöglichen. Wir wollen die Straßeninfrastruktur erhalten und gezielt ausbauen. 

Im VRS und NVR arbeiten wir an Ausbauprogrammen und Verbesserungen im Tarifsystem. Der Bahnkonten Köln gehört ebenso zu den herauszuhebenden regionalen Projekten wie die Einführung des RRX.

Dies nur ein kleiner Ausschnitt aus der Arbeit. Alles nicht Hochglanz, aber alles mit Nachdruck.



Bortlisz-Dickhoff

Johannes Bortlisz-Dickhoff ist Jahrgang 1957, verheirat, eine Tochter Jahrgang 1993. Beruflich ist er Geschäftsführer von Kreistagsfraktion und Kreisverband der Grünen.

Bei den Grünen ist er seit 1981. Sein Schwerpunkt ist die Verkehrspolitik, soweit eine Beschränkung beim Generalistenjob Geschäftsführung überhaupt möglich ist. 

Bortlisz-Dickhoff: "Es gibt keinen Fachbereich, der mir wirklich fremd ist. Wichtig finde ich vor Ort all das, was den Kindern und Jugendlichen ein gesundes Großwerden ermöglicht."

Machen Sie mit, mach Du mit bei den GRÜNEN, damit wir auch morgen noch  über eine lebenswerte Welt verfügen.

Wenn Ihnen dazu was besseres einfällt - immer her mit klugen Vorschlägen: johannes@bortlisz.de

Ruhe

Phantasialanderweiterung - Nein danke!

Max Ernst - zu groß für Brühl?

Macht mehr möglich!

Lüdenscheid? (Vorsicht, mein Lieblingswitz)

Sitzt nen Schalker im Gaaten bei Kaffe un Kuchen - kommt ne Wespe vobei. Sacht de Schalker zur Wespe: "Ei, solang du in mein Gaaten bis, ziehse dat Trikko aus."